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Der spitzer beim White Ravens-Festival in der Blutenburg

Samstag, 24. Juli 2010

Redaktionsbüro in der IJB

Der spitzer beim White Ravens-Festival in der Blutenburg

 

Am 24./25.7. ist ein großes Literatur-Festival in der Blutenburg. Hier finden verschiedene Lesungen, Werkstätten und und und statt. Außerdem könnt ihr bei der spitzer-Redaktion mitmachen! Wer noch nichts vor hat und trotz Regen was unternehmen möchte, kommt am besten einfach vorbei! Weitere Infos unter

http://www.ijb.de/wrfestival/index.htm


Wir freuen uns auf Euch!

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Wie ein Rabenbuch entsteht…

Frisch aus der Rabenwerkstatt!

Zuerst tut man den Körper (Kopf & Flügel) mit einer Motorlaubsäge aussägen und malt ihn an, auch den Schwanz. Danach schleift man alles ab und nagelt zwei andere Bretter mit dem ca. 48cm breiten Stück Holz zusammen. Dann 3 DIN A 3 Blätter falten und auf das große zusammengenagelte Brett kleben, auf die untere Seite der Flügel. Jetzt noch den Kopf und den Schwanz aufkleben und beides mit beliebigen Farben bemalen. Auch auf die Papierseiten kann man mit irgendwas bemalen.
Nun ist er fertig!

Paula (10 Jahre) und Vroni (12 Jahre)

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Gewimmel vor dem Wimmelbild

wimmelbild_ali mitgutsch

Auf die Plätze, fertig, los! Start frei für die große Malaktion. Gemeinsam mit Ali Mitgutsch durften zahlreiche Kinder beim WHITE RAVENS FESTIVAL auf einer Leinwand an der Ritterburg malen: Raben und andere Vögel, bunte Fahnen mit Ritterwappen, Wolken, Wiesen, ein Burggraben mit Fischen und einem weißen Segelboot – überall auf dem Bild wimmelte es von Tieren und anderen wichtigen Dingen, die zu einer richtigen Ritterburg gehören, gemalt von vielen kleinen und einem großen Künstler!


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wimmelbild_fertig

Nachmittag mit Ali Mitgutsch in der IJB

Am 24./25. Juli war das White Raven Festival. Ich war am Samstag beim Wimmelbild malen mit Ali Mitgutsch. Ali stand vor einem großen Plakat, das über die ganze Wand geklebt war und erklärte den Kindern was sie malen sollten. Ein paar Minuten später stand er vor einer großen prächtigen Burg, die er mit blauer Farbe malte. Jetzt durften die Kinder das Prachtstück ausmalen und Tiere, Himmel, Luftballons und Vieles mehr dazu malen. Danach war die Burg noch toller. Es waren Kinder von 2 bis 9 Jahren dabei.

Von Analen, 8 Jahre


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Stempelwerkstatt

Zuletzt bin ich in die Stempelwerkstatt gegangen. Ich habe zwei Stempel gemacht. Einen mit Rabenfußabdrücken und einen mit Federn drauf. Die Stempel macht man so: Man nimmt ein Stück Holz, schneidet aus Moosgummi zum Beispiel eine Feder aus und klebt sie drauf. Nun müsst ihr sie mit Farbe bepinseln oder auf ein Stempelkissen drücken und auf ein Blatt Papier stempeln. Alles heute war sehr spannend.

Von Analen, 8 Jahre

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Lesung von Marie Aude Murail


Das Buch Simple erzählt die Geschichte zweier Brüder deren Mutter gestorben war. Ihr Vater möchte nun eine jüngere Frau heiraten. Die zwei Brüder möchten zusammenbleiben und wohnen zu Zeit bei ihrer Tante. Die Tante hat jedoch Angst vor dem Vater der Brüder. Cleber und sein Bruder mieten sich in einer Wohngemeinschaft ein, da ihre Tante sie rausgeschmissen hat.

Die gelesenen Teile der Autorin sind sehr lustig, spannend und abwechslungsreich gestaltet worden. Besondere Erregungen von Personen oder auch Teile mit Spannung sind auch sehr toll mimisch dargestellt worden. Außerdem war die Lesegeschwindigkeit der französischen Teile sehr angenehm und daher gut zu verstehen. Das ganze Publikum lachte viel.


Von Michael,13 Jahre

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Lesung von Susanne Straßer: Das Märchen von der Prinzessin, die unbedingt in einem Märchen vorkommen wollte.

Eine Prinzessin wollte ins Märchen kommen und hat alles versucht um reinzukommen. Aber sie schaffte es nicht.

Es hat mir gut gefallen. Zuerst wurde erklärt wie die Bilder im Buch gemacht werden. Sie hat so getan als hätte sie mit schwarzer Farbe ein Glas angemalt. Dann hat sie uns gezeigt wie die Bilder gedruckt werden. Das Vorlesen war sehr spannend. Sie zeigte dazu Bilder auf einer großen Leinwand. Die Zuschauer waren Mädchen. Es waren nur ungefähr drei Jungs dabei. Die Geschichte war witzig. Man konnte lachen.

Von Clara, 6 Jahre

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Interview mit Susanne Straßer

Strasser

Magdalena: Wieviele Bücher haben Sie schon geschrieben?
Susanne Straßer: 10 Bücher

Magdalena: Seit wann schreiben Sie Bücher und illustrieren sie?
Susanne Straßer: Seit 7 Jahren

Magdalena: Wie lange dauert so ein Buch?
Susanne Straßer: 3 Monate

Magdalena: Schreiben Sie gerne Bücher?
Susanne Straßer: Ja

Magdalena: Haben Sie Kinder?
Susanne Straßer: Bald

Magdalena: Schreiben sie auch für Erwachsene Bücher?
Susanne Straßer: Ja, ich zeichne Bilder für Erwachsene.

Von Magdalena, 8 Jahre

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Wie ein Kranich entsteht

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Beim Stand des Dank des Kranichs Buchs kann man bei einer Verlosung für dieses Buch mitmachen. Man soll einen Raben mit Faltpapier basteln. Wenn man viele Raben gebastelt hat, kann man ein Mobilee bauen. Wir helfen dabei und hier findet ihr die Anleitung.

Kranichanleitung

Von Martha, 10 Jahre

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Buchvorstellung Facing the Lion
Es geht um Joseph Lemasdai Lekaton, er erzählt von seinem Leben und so etwas, wie er in die Schule kam und wie es als Jugendlicher war. Der Schriftsteller kommt aus Kenia. Er muss ein sehr lustiges Leben haben so wie es sich anhört. Das Buch findet man in der Internationalen Jugendbibliothek.

Magdalena, 8 Jahre

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paul und anne maarLesung mit Paul und Anne Maar

Anne und Paul Maar stellten gemeinsam mehrere ihrer Bücher vor, z.B. Mehr Affen als Giraffen.

Zu Beginn spielten sie eines ihrer Wortspiele vor. Außerdem präsentierten sie den Kinder einige ihrer selbst ausgedachten Rätsel. Während Anne Maar vorlas, zeichnete ihr Vater einige Teile. Im Anschluss las dann  Paul und seine Tochter zeichnete.


Hier ein Rätsel für euch. Findet das versteckte Tier: DREHTÜR  / RADACHSE  / GRAUHUHN / EHERING / RENTENBESCHEID /  AMADEUS / SCHLAMMFISCH /  SALAMANDER /  KLAUS


Die Rätsel bereiten den Kinder kein Problem. Euch auch nicht oder?


DREHTÜR  /   RADACHSE /  GRAUHUHN  / EHERING /  RENTENBESCHEID  /   AMADEUS /  SCHLAMMFISCH  /  SALAMANDER   /    KLAUS


Anne las auch aus ihren Büchern vor. Wie der Vater so die Tochter. Zum Schluss kam das Sams. Paul Maar las als letztes aus seinem neusten Buch „Onkel Andrew und das Sams.“ vor.

Michael, 13 Jahre

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Mein Festival-Erlebnis

RabenbücherHallo, ich schreibe vom White Ravens Festival. Meine ersten Minuten hier sind sehr interessant. Farbenfroh ist es hier und lauter freundliche Leute sind unterwegs. Gerade wurde ich dazu aufgefordert einen Artikel zu schreiben. Vor mir steht Paul Maar, der gerade Bücher signiert. Von drüben hört man eine Geschichte, die erzählt wird. Der Kenianer Lekuton erzählt über seine Heimat.

Er erzählt von seiner Jugend in Kenia lauter unglaubliche Geschichten, die auf uns etwas befremdlich wirken. Er erzählt sie sehr humoristisch und realistisch. Sein Bruder wollte zum Beispiel mal einen Taxifahrer um ein Autogramm bitten, dieser hatte aber Angst, dachte es sei ein Missverständnis, und schließt sich aus Angst in seinem Auto ein. Wir erfahren aber auch, dass viele kenianische Frauen sehr viele Kilometer zu ihrem Haus tragen müssen. Und dass in Kenia niemand freiwillig zur Polizei geht.


Inzwischen machen einige weiße Raben aus Holz und wieder andere basteln schöne Perlenketten. An einem Baum hängen gebastelte Bücher. An der Wand des Schlosses hängt ein weißer Rabe mit vielen bunten Federn. Jetzt bin ich gerade in der Bücherei, wo es Bücher in allen Sprachen gibt. Es hängt eine griechische, türkische, afghanische, schwedische und eine niederländische Fahne hier. Auch Fahnen aus Kanada, Italien, Frankreich und noch viele mehr sind dabei. Das bedeutet, dass es Bücher aus all diesen Ländern hier gibt. Manche Bücher sind mit merkwürdigen Buchstaben beschrieben. Schade, dass ich das nicht lesen kann. Aber es gibt zum Glück auch interessante deutsche Bücher. Ich höre auch eine Gruppe Italiener, die erfreut sind, da sie ein Buch finden, das sie gesucht hatten. Es gibt auch CDs und DVDs, zum Beispiel Peter und der Wolf.

Festivalbüro

Mir gefällt es sehr gut hier auch wenn ich jetzt leider schon gehen muss.

Bis bald, euer Marcello, 14 Jahre

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Mein Lieblingssport: Hockey

(Feld)Hockey ist eine Ballsportart.

Wir spielen beim TUS Obermenzing München Hockey.

Zum Spielen braucht man, Schläger, Ball, zum Schutz Schienbeinschoner und Zahnschutz.

In einer Mannschaft spielen 8 Spieler und ein Torwart.

Das Training;

1.das Einlaufen

Es dient zum warm werden der Muskeln


2.die Übungen

Mann lernt neue Tricks z.B. Vorhand ,Rückhand Tribbling


3.das Abschlussspiel

Es macht sehr viel Spass


4.das auslaufen

Das Auslaufen verhindert Muskelkater


Ich finde Hockey cool weil es ein Manschaftssport ist .


Clara  11


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DAS GROSSE INTERVIEW ZUM FESTIVAL

CIMG0313Was gefällt dir am Festival am besten?

Lisa (20)          Der kostenlose Besuch der Workshops.

Leon (9)          Der Besuch der Autoren.

Alexander (9) Die Auswahl der Workshops.

Julian (6)          Die Lesungen der einzelnen Autoren, am besten Anne und Paul Maar und dass die Autoren ihre Bücher signieren.

Clara (11)        Der Besuch der Autoren und der kostenlose Besuch der Workshops.

Antonia (8)      Der kostenlose Besuch der Workshops besonders der Bastelwerkstadt.


Was hast du bereits alles gemacht?

Lisa (20)          Sie ist einmal herumgegangen und hat bereits eine Feder gebastelt.

Leon (9)          Besuchte die Stempelwerkstadt und hat ein Haus gefaltet.

Alexander (9) Besuchte die Stempelwerkstadt und hat ein Haus gefaltet.

Julian (6)          Besuchte die Stempelwerkstadt.

Clara (11)        Sie hat gefaltet.

Antonia (8)      Sie hat gefaltet und hat die Lesung von Anne und Paul Maar.

Rabenwerkstatt1

Warst du in der Lesung von Anne und Paul Maar?

Lisa (20)          Nein, den sie hatte ihr Geld vergessen hat.

Leon (9)          Ja.

Alexander (9) Ja.

Julian (6)          Ja.

Clara (11)        Nein.

Antonia (8)      Ja.



Wie fandest du die Lesung von Anne und Paul Maar?

Leon (9)          Die Lesung von Anne und Paul Maar war ganz gut und weil er ganz gut  zeichnen kann.

Alexander (9) Der Verkauf von Bücher und das Zeichen von gelesen Teilen.

Julian (6)          Die Signierung von Büchern und Gestaltung der Lesung.

Antonia (8)      Die Lesung von Anne und Paul Maar war sehr schön.

Antonia war auch zu einer Stellungnahme über das Festival bereit. Sie reiste mit dem Auto an.

Nach einem Rundgang besuchte sie die Lesung. Zum Schluss besuchte sie die Bastelwerkstatt.

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Kommentar: Paul Maar:


Ich habe selbst das Sams gelesen und fand es sehr lustig. Vor allem fand ich die Geschichte mit der Würstchen-Hol-Maschine interessant. Dieses Kapitel habe ich gleich mehrmals gelesen. Deshalb fand ich auch die Idee für das neueste Sams-Buch sehr gut, die Lesung fand ich allerdings ein bisschen kurz. Ganz besonders haben mir die Wortspiele und die Fantasiefiguren wie das Sams und die Opodeldocks gefallen.


Frederik und Moritz, 13

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DER KRIMINALFALL

Mord im Hotel

Der 43. jährige John Armut hatte im Hotel Hirsch einen Millionär gefunden.

Er hatte gerade den Schlüssel zu seinem Zimmer in der Hand. Der John ist in dem Zimmer von dem Millionär als er diesen Tot im Zimmer fand.

Der Mann war durch einen Messerstich direkt ins Herz ermordet worden.

Der Fall ist bis heute ungelöst .Die Polizei ermittelt und fandet immer noch nach dem Verbrecher.


Leopold (8)

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HAHAHA

- Witze! -


Treffen sich zwei Fische im Meer sagt der erste Fisch Hi und der andere fragt wo?


Ein Igel geht im Botanischen Garten spazieren am Abend verirrt er sich in einem Gewächshaus voller Kakteen und jedes Mal als er an einem Stachelgewächs stößt sagt er

Mami bist du es?


David (10)

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Perlen fädeln

Perlenwerkstatt

Ich habe eine Kette gefädelt. Das hat großen Spass gemacht. Ich habe sie gleich angezogen. Das ist schön.

Marie, 7 jahre

GROSSE TIPPS FÜR DIE KLEINE STADT

Donnerstag, 17. Juni 2010
MINI-MÜNCHEN 2O1O – SPIELSTADT INTERNATIONAL

GROSSE TIPPS FÜR DIE KLEINE STADT


mimue2010_bannerlang Viele Kinder fiebern in diesem Sommer einem besonderen Ereignis entgegen:
Mini-München. Nur alle zwei Jahre öffnet die von Kultur & Spielraum e.V. gemeinsam
mit vielen Partnern organisierte Spielstadt ihre Läden und Amtsstuben.



Kinder und Jugendliche von 7 bis 15 Jahren können hier arbeiten, einkaufen und sogar Bürgermeister
werden. Damit du dich gleich richtig auskennst, haben wir die wichtigsten Infos auf einen Blick:

Holzhaus Mini-münchen

 


1. WANN UND WO?


Von 3. bis 21. August in der Event-Arena im
Olympiapark München. Jeweils Dienstag
bis Samstag sind die Tore der wetterfesten
Spielstadt von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Das
Mitmachen kostet nichts.




2. WIE GEHT`S?


Im Einwohnermeldeamt bekommst du deinenStadtausweis. Damit bist du offiziell Bürger oder Bürgerin von  Mini-München. Jetzt darfst du arbeiten, studieren und Vollbürger werden. Um eine Arbeitsplatz zu bekommen,  musst du früh aufstehen. Bis 12 Uhr kannst du direkt zu den Betrieben gehen. Nach 12 Uhr bleibt der Weg zum
Arbeitsamt, wo freie Stellen vermitteltminiMünchen2
werden. In Mini-München musst du nur
solange arbeiten wie du Lust hast. Wenn
du deine Arbeitsstelle wechseln willst oder
faulenzen möchtest, gehst du einfach zur
Bank und lässt dir deinen Lohn ausbezahlen.
Ausgeben kannst du das Mini-
München-Geld zum Beispiel bei einem
Essen in der „Fetten Sau“, beim Shoppen
im Kaufhaus oder bei einer Taxifahrt durch
die Spielstadt. Anders als im echten Leben
bekommt man übrigens auch für das Studieren
Geld. Noch ein Tipp: Die Hochschule
sucht immer Professoren, die selber
Vorlesungen (das sind Unterrichtsstunden)
über spannende Themen halten.



3. WIE WIRD MAN WAS?


VOLLBÜRGER(IN): Nach vier Stunden Arbeit, vier Stunden Studium und einem Zoff-Kurs bist du Vollbürger. Jetzt kannst du an Wahlen teilnehmen, selber gewählt werden und andere Dinge machen, die dir sonst verwehrt bleiben.
POLIZIST(IN): Als Polizist bist du für Ordnung und Sicherheit in der Spielstadt zuständig und arbeitest mit echten Münchner Polizisten zusammen.
TAXIFAHRER(IN): Wenn du den FührerscheinMiniMünchen Taxi
gemacht hast, kanns du mit deinem
Taxi durch die Stadt fahren und so dein
Geld verdienen. Ein Vorteil: Viele Kinder
geben großzügiges Trinkgeld!
BÜRGERMEISTER(IN): Wenn du bei der Wahl
zum Bürgermeisteramt die meisten Stimmen
bekommst, bist du das Oberhaupt von
Mini-München. Dann kümmerst du dich
darum, dass alles gut funktioniert und alle
zufrieden sind. Einmal in der Woche wird
neu gewählt.

GRUNDSTÜCK KAUFEN UND HAUS BAUEN: Dazu brauchst du eine Baugenehmigung. Vor der Halle der Spielstadt dürfen dann begehbare Holzhütten gebaut werden.

EINEN EIGENEN LADEN AUFMACHEN: Voraussetzung ist ein Gewerbeschein – mit einer guten Geschäftsidee kannst du dein eigenes Geschäft aufmachen, etwas herstellen oder Dienstleistungen anbieten.


4. WAS IST IN DIESEM JAHR BESONDERES?


Mini-München feiert einen runden Geburtstag! Die Spielstadt wird 30 jahre alt und feiert am 5. August ein großes Fest. Im Haus International trifft man Kinderbotschafter aus Spielstädten in anderen Ländern. Sie kommen extra zum Arbeiten, Studieren und Lehren nach Mini-München. In ihren Botschaften und dem Haus International erfährst du mehr über die anderen Spielstädte und Länder.


5. WAS WEISS NOCH NIEMAND?


Dieses Jahr gibt es einen neuen Mitspielausweis, der aussieht wie ein echter Reisepass. Hier kannst du dein Foto einkleben, deine Arbeits- und Studienzeiten eintragen lassen und an unterschiedlichen Orten Stempel und besondere Einträge sammeln. Wer besonders früh am Morgen nach Mini-München kommt, wenn die Spielstadt nochnicht offen hat, bekommt zwischen 9 und 10 Uhr ein kostenloses Frühstück im Zelt.


6. REPORTER ODER REPORTERIN


Mini-Münchner haben eine eigene Stadtzeitung: die Mimüz. Der spitzer betreibt außerdem eine Internet-Redaktion, in der du als Reporter Berichte schreiben, Interviews führen und Fotos machen kannst. Die Beiträge werden gleich ins Internet gestellt und wohl auch auf einen großen Bildschirm auf dem Marktplatz zu sehen sein. Hier können
dann alle Bürger und Bürgerinnen lesen, was in Mini München gerade los ist.


Text: Emil, Harriet, Rebecca Schreiber

PAPA GEHT IN MEINE SCHULE

Donnerstag, 17. Juni 2010

Papa geht in meine Schule

hausmeister1


Jede Schule hat einen Hausmeister. Oft hat er selber Kinder. Aber macht es eigentlich Spaß Schulhausmeister zu sein? Dürfen Hausmeisterkinder auch mal nachts in die Schule? Und wie ist es, wenn der Papa die eigenen Lehrer als Kollegen hat? Das und vieles mehr wollten wir wissen, als wir den Hausmeister der Lincolnschule, Christoph Vogl, 46 Jahre, im Stadtteil Obergiesing-Fasangarten besuchen. Beim Interview waren fünf seiner insgesamt acht Kinder und seine Frau Evi dabei.


WIE WIRD MAN HAUSMEISTER?

CHRISTOPH VOGL: Ich habe eine Lehre als KFZ-Mechaniker gemacht und als LKWFahrer, Bademeister und bei der Eislaufbahn gearbeitet. Als die Kinder in die Schule kamen, wollte ich eine Arbeit, bei der ich nicht im Schichtdienst arbeite. Ich bin dann in der Grundschule an der Lincolnstraße Hausmeister geworden. Das war 1994.


WIE GROSS IST DIE SCHULE?

VOGL: Die Schulanlage ist die größte in München und insgesamt über einen Kilometer lang. Deswegen fahre ich auch mit dem Einrad durch, weil ich fürs Laufen zu faul bin und jeden Tag ungefähr 40 Kilometer zurücklege.


SIND SIE GERNE HAUSMEISTER?

VOGL: Ja! Zum einen habe ich schon immer gerne Reparaturen erledigt. Das muss ich hier natürlich oft. Zum anderen ist es mir
sehr wichtig, dass ich meine Kinder viel sehe. Es gibt wenige Menschen, die, wie ich, während ihrer Arbeitszeit ihre Kinder
sehen können.



HELFEN SIE IHREM MANN BEI SEINER ARBEIT MANCHMAL?

EVI VOGL: Nein, damit habe ich gar nichts zu tun. Da bin ich aber auch ganz froh drüber. Mir reichen die eigene Arbeit mit
dem Haushalt und den Kindern. Ich putze nebenher noch, aber in meinem eigentlichen Beruf als Kindergärtnerin arbeite ich nicht mehr.

WAS MACHT IHNEN AN IHRER ARBEIT SPASS UND WAS WENIGER?

VOGL: Ich mag es, wenn alle zufrieden sind und die Sachen funktionieren. Was ich nicht mag, ist, wenn es mir zu viel wird: Viele Wochenendbelegungen nacheinander, wenn ich dann keine Freizeit mehr habe.


WIE SIEHT IHR NORMALER ARBEITSTAG EIGENTLICH AUS?

haumeister2

VOGL: Ich stehe um 5.00 Uhr auf, um 6.30 Uhr geht die Arbeit los: Schule aufsperren, Toiletten kontrollieren, im Winter Schnee
räumen und Heizung aufdrehen. Tagsüber erledige ich  Reparaturen, kümmere mich um Veranstaltungen und die Krankmeldungen. Um 22.00 Uhr mache ich die Schule zu.


IHR GEHT AN DIE SCHULE AN DER EUER VATER HAUSMEISTER IST. IST DAS FÜR EUCH JETZT GUT ODER SCHLECHT?
AFRA, 10 JAHRE: Ich finde es praktisch, dass er an meiner Schule arbeitet. Wenn ich ihn treffe, kann ich ihm helfen. Oder die Lehrer schicken mich im Unterricht los, um ihn zu suchen. So kommt man hin und wieder um eine Stunde rum.

ZACHARIAS, 9 JAHRE: Die meisten Klassenkameraden wissen, dass er Hausmeister ist. Manche finden, wir geben damit an. Gut ist, dass wir, wenn wir was in der Schule vergessen, es nach Schulschluss oder am Wochenende einfach holen können.

AFRA: Wenn es Probleme in unserer Klasse mit einer Lehrerin oder mit Schülern gibt, versucht er zu helfen.


SIND MANCHE LEHRER BESONDERS STRENG ODER NETT ZU EUCH?
ANITA, 21 JAHRE: Das habe ich eigentlichhaumeister3 nicht erlebt zu meiner Schulzeit. Blöd war
nur, dass mein Papa es immer gleich erfahren hat, wenn ich was ausgefressen hatte oder mal nicht brav war.

AFRA: Wir spielen aber trotzdem auch mal einen Streich und machen Schmarrn.


WÄREN SIE GERNE LIEBER LEHRER?
VOGL: Nein. Da steht man als Puffer zwischen den Fronten: Die Schüler und ihre
Probleme auf der einen Seite und auf der anderen Seite die Eltern, die wollen, dass man ihre Kinder voran bringt. Aber wenn ich Lehrer wäre, dann würde ich es ganz anders machen!


DÜRFT IHR IN EURER FREIZEIT AUF DAS SCHULGELÄNDE?

ZACHARIAS: Manchmal schon. Aber nachmittags ist das Tagesheim da und sonst
nutzen oft Sportvereine und die Volkshochschule die Räume. Da kriegen wir Ärger, wenn wir stören.

AFRA: Einmal haben Amrei, Zacha und ich zu dritt gemeinsam unseren Geburtstag in den Ferien in der Schule gefeiert. Das war ziemlich cool. Es gab eine große Hüpfburg in der Cafeteria und in der Turnhalle haben wir einen Film auf der Leinwand angeschaut.


WART IHR SCHON MAL NACHTS IN DER SCHULE?

AFRA: Nur mit dem Kindergarten, der im selben Gebäude ist wie die Schule. Da gibt es immer eine  Übernachtungsparty für die Vorschulkinder.


WAS WAR DER SCHLIMMSTE STREICH DER JEMALS AN DEINER SCHULE GESPIELT WURDE?
VOGL: Das war in einer Freinacht, in der Nacht zum 1. Mai. Da wurden Fensterscheiben eingeschlagen, viele Schlösser mit Kaugummi und Klebstoff verschmiert und Rasierschaum und Eier herumgeworfen. Ich musste mich dann darum kümmern, dass alles wieder läuft.


WOLLT IHR AUCH HAUSMEISTER WERDEN?
ZACHARIAS: Nein! Ich möchte gerne mein Geld mit Einradfahren verdienen.

AFRA: Ich könnte mir schon vorstellen, Hausmeisterin zu werden. Oder Kindergärtnerin.

XAVER, 12 JAHRE: Mir wäre Hausmeistersein zu anstrengend. Ich will lieber Lehrer werden.

AMREI, 6 JAHRE: Ich will Kindergärtnerin
werden.


SIE MACHSEN JA NOCH MEHR NEBEN DEM HAUSMEISTER-JOB. WAS IST DAS ALLES?
VOGL: Ich unterrichte fast 100 Schulkinder einmal die Woche kostenlos im Einradfahren. In den Ferien biete ich auch noch über das Jugendamt Einrad-Kurse an. Außerdem gebe ich Kindern, die sich das sonst nicht leisten könnten, Gitarrenstunden.


Interview: Isi, Rebecca Schreiber

Fotos: Julia Rotter

Buchtipp

Donnerstag, 17. Juni 2010

„Geschichten sind wichtig“


Buchtipp1Jugendbücher über Tod und Sterben findet man selten. Die Engländerin Sally Nicholls hat gleich zwei Bücher zu dem Thema geschrieben. Wir haben sie nach ihrer Lesung bei der Bücherschau Junior interviewt. Das Gespräch mit der 26-Jährigen war sehr
lustig, vor allem weil sie selber so viel kichern musste.


WOLLTEST DU SCHON IMMER FÜR KINDER SCHREIBEN?

SALLY NICHOLLS: Ich wollte schon als Kind Autorin werden, aber nicht speziell für Kinder. Als ich dann mit der Uni fertig war, wollte ich noch ein Jahr studieren. Ich habe zufällig einen Ort gefunden, an dem ich speziell das Schreiben für Kinder und Jugendliche studieren konnte.


WAS IST DEIN LIEBLINGSKINDERBUCH?

NICHOLLS: Das ist eine schwierige Frage. Ich habe als Kind „Die Chroniken von Narnia“, „Der geheime Garten“ und „Der kleine Prinz“ sehr gemocht. Als Teenager war „Herr der Ringe“ mein Lieblingsbuch.

 

DENKST DU, LESEN IST FÜR KINDER WICHTIG?


NICHOLLS: Ich glaube Geschichten sind wichtig. Einige Kinder bekommen diese Geschichten aus Büchern, anderen werden sie erzählt. Wenn man einzig die Sicht der Eltern oder Lehrer in der Schule erfährt, hat man nur eine  begrenzte Sicht auf die Welt. Je mehr Geschichten man hört, desto mehr Sichtweisen gewinnt man. Das macht es dann wieder leichter, sich eine eigene Meinung zu bilden.


Buchtipp


buchtipp buch1MIT DEM KUSCHELTIER IN DEN KOSMOS
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Der niedliche, aber ungezogene Calvin erlebt gemeinsam mit seinem Kuscheltiertiger Hobbes immer wieder aufregende und vor allem lustige Geschichten. Einzelne, unterschiedlich lange Comics füllen
diesen vierten Band der Serie. Manchmal stellt sich Calvin vor, er sei ein Raumfahrer und erkundet ferne Planeten. In Wirklichkeit hat er jedoch einfach viel Phantasie (das bedeutet, dass er sich viele Dinge ausdenkt und gerne in unterschiedliche Rollen schlüpft). Zum Ärger seiner Eltern macht er dies oft mit Dreck an den Füßen, in ihren Betten oder nachts. Sein bester Freund, der Kuscheltiger Hobbes, wird nur lebendig, wenn er mit ihm alleine ist. Dann stiftet er Calvin oft zu dem ganzen Unsinn an. Calvin & Hobbes ist ein toller Comic! Auch wenn man als Kind vielleicht nicht immer alle Witze und Anspielungen versteht, sollte jeder einmal eine dieser Geschichten gelesen haben. Unbedingt!
THEO
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BILL WATTERSON
„CALVIN & HOBBES – IRRE VIECHER AUS DEM ALL“
AB 9 JAHREN, CARLSEN COMICS,
12,90 EURO




buchtipp buch2FRECHE KATZE, SPRICH MIT MIR!
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Mittelpunkt dieser Geschichte ist die sieben Jahre alte Katze Ilsebil. Im Laufe des Hörbuchs erfährt man viel über Leben und Gedanken dieser frechen Katze. Eines Tages bekommt die Familie, in der sie lebt, einen niedlichen kleinen Hund mit großen Knopfaugen und süßen Stirnfalten. Ilseb l will dem Hund Tricks beibringen. Aber das gestaltet sich etwas schwierig. Dennoch freunden sich die beiden an. Die Katze Ilsebil erzählt den Zuhörern auf dieser CD spannend von ihren Gewohnheiten und Gedanken. Katharina Thalbach liest die schöne Geschichte so toll, dass ich wirklich irgendwann dachte, eine echte Katze rede mit mir. Auch wenn ich mich anfangs etwas einhören musste und mir der Beginn der Geschichte nicht so gefallen hat, ist das Hörbuch
jedem Katzenfreund zu empfehlen.
MARIE
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HANNA JOHANSEN,
(GELESEN VON KATHARINA THALBACH)
„ICH BIN HIER BLOSS DIE KATZE“
AB 6 JAHREN, OETINGER VERLAG,
13,95 EURO



buchtipp buch3SCHÖN UND GEHEIMNISVOLL
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Die zwei Schwestern Molly und Hannah ziehen zu ihren Großeltern aufs Land, da ihre Mutter vor Kurzem gestorben ist und der Vater mit der Situation überfordert ist. Dort erleben sie aufregende und auch seltsame Dinge. Vor allem Molly, die sehr gerne Geschichten liest, sieht immer wieder die Gestalt von einem geheimnisvollen Mann… Ist er echt oder lebt er nur in ihrer Phantasie? Das Buch ist  spannend und ein Muss in jedem Bücherregal von älteren Kindern. Auch wenn es traurige Teile hat, da der Tod der Mutter immer wieder Thema wird, ist es eine schöne und spannende Geschichte.

JOSY
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SALLY NICHOLLS
„ZEIT DER GEHEIMNISSE“
AB 11 JAHREN, HANSER VERLAG,
14,90 EURO

Bunt kickt gut – open (Fussballturnier in München)

Montag, 07. Juni 2010

Bunt kickt gut – open (Fussballturnier in München)

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Wir, die spitzer-Kinderredaktion, waren am Freitag vor den Pfingstferien im Olympia-Eisstadion. Das ganze Eis war weg, dafür waren zwei Fussballfelder aufgebaut. Kinder und Jugendliche aus der ganzen Welt (auch aus China!) waren da um gegeneinander zu spielen. Die Luft war heiß und stickig.

Die Spiele waren spannend und die Stimmung war gut. Leider waren wenige Zuschauer da. Wir haben verschiedene Mitspieler interviewt. Die meisten spielen schon sehr lange Fussball und waren auch früher schon mal bei dem Turnier in München.
Draußen vor der Halle konnte man auch verschiedenes machen: Fussbälle nähen und Torwandschießen zum Beispiel. Auch verschiedene Werbestände gab es. Und eine Bühne. Auf der wurde immer wieder Musik gespielt etc. Leider hat aber kaum jemand zugehört.

Wir fandens schön bei Bunt kickt gut!

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von Yannick, Luca, Anna, Georgi, Harriet, Emil, Theo

Anmeldung zum Sparda-Stärkenpreis

Mittwoch, 10. März 2010

Kinder.Lernen.Lebendig.

Sparda-Bank München e.G. und spitzer suchen Münchens beste Schulen!


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Der SpardaStärkenpreis:

Schule kann mehr als nur Stoff vermitteln. Sie kann die schöpferische Phantasie der Kinder anregen und freies Gestalten, Entdecken und Experimentieren ermöglichen. Lernen macht Kindern vor allem dann Spaß, wenn sie eigene Interessen und Begabungen einbringen können.

Der SpardaStärkenpreis „Kinder-Lernen-Lebendig“ ermutigt Schulen, Neuland zu betreten oder laufende Kompetenzprojekte weiter zu entwickeln. Gesucht sind die besten Projekte zur Förderung der individuellen Stärken und Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen. Bei den geförderten Projekten ist die Zusammenarbeit zwischen Schulen und außerschulischen Partnern und mit Profis aller Berufssparten willkommen.


Projekt-Beispiele:

Spielstadt Willi Town
Im Juli 2008 wurde das Willi-Graf-Gymnasium das erste Mal drei Tage lang zur Spielstadt Willi Town. In über 80 Betrieben – Restaurants, Geschäfte, Anwaltskanzleien, Frisöre, Werkstätten, Zeitungsverlag oder Standesamt – konnten die Schülerinnen und Schüler arbeiten und die verdienten „Willis“ ausgeben. Wie im echten
Leben gab es in Willi Town Firmengründungen, Pleiten, glückliche und unglückliche Hochzeitspaare. Einige „Willi-Towner“ arbeiteten bis zur Erschöpfung, andere verließen sich auf den sicheren Arbeitsplatz.
Wieder andere hatten dafür als Straßenmusikanten extra viel Spaß. Super fanden die Spielstadt übrigens auch Gäste aus anderen Schulen. Willi Town soll nun alle zwei Jahre mit neuen Ideen stattfinden. Also, dieses Jahr unbedingt vorbeischauen! (vorgestellt in Heft 11/März-Mai 2010)


Modelabel
Mit fachlicher unterstützung einer Schneiderin entwerfen Schüler ihre eigenen “Schuluniformen” und vertreiben sie innerhalb und außerhalb der Schule.


Friedenstreppe
Tische und Hocker haben ältere Schulkameraden bereits selber hergestellt. Jetzt nahmen sich die Siebtklässler der Schule zur Lernförderung an der Fröttmaninger Straße den Bau eines ganz besonderen Schulmöbels vor: eine Friedenstreppe. Damit sollen die jüngeren Mitschüler lernen, Konfl ikte friedlich auszutragen. Sie schreinern
in der Holzwerkstatt im Haus der Eigenarbeit – HEi unter fachkundiger Anleitung die dreistufi ge Treppe. Der Einstieg über die Planung und Berechnung von möglichst wenig Verschnitt ist hart, aber die praktische Arbeit geht fl ott von der Hand. Und dabei kommt man auf ganz neue Ideen: Was könnte ich sonst noch selber machen?
Ich bin ja gar nicht darauf angewiesen, nur Massenware zu kaufen. Yes I can! (vorgestellt in Heft 12/Juni-August 2010)


Stadtteilmagazin
Im Unterricht und in ihrer Freizeit erkunden Schüler verschiedener Klassen ihr Stadtviertel, zusammen mit Künstlern entsteht daraus ein multimediales Stadtteilmagazin, das man sogar in der Stadtbibliothek ausleihen kann.

Weitere “Nachmach-Ideen” zum Nachlesen in spitzer, Heft 11-13!


Jury und Preise:

Die drei besten Projekte werden von einer Jury ausgewählt und mit dem SpardaStärkenpreis „Kinder-Lernen.Lebendig“ ausgezeichnet.

Die Jury:
Helmut Lind
, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München eG
Prof. Dr. Angelika Speck-Hamdan, Fakultät für Psychologie und Pädagogik/LMU
Christine Burtscheidt, Redakteurin der Süddeutschen Zeitung
Marion Schäfer, Kultur & Spielraum e.V. München, spitzer-Herausgeberin


Die ausgewählten Projekte erhalten jeweils 3.000 Euro.


Einsendeschluss:

Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2010.

Die Preisverleihung findet statt am Dienstag, 23. November 2010 in der Pasinger Fabrik.


Teilnahme:

Bewerben können sich alle Münchner Schulen, die Projekte für die 2.–7. Jahrgangstufe planen, durchführen oder bereits verwirklicht haben.

Für die Teilnahme füllen Sie bitte das folgende Formular aus.
Die zweiteilige Projektbeschreibung sollte zusammen den Umfang von drei DIN A 4 Seiten (12 Punkt, einzeilig) nicht überschreiten!


Download:

Ausschreibungstext SpardaStärkenpreis im PDF-Format

Postkarte SpardaStärkenpreis im PDF-Format



Logo Sparda neu spitzer_gelb_schwarz_weiß

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Name der Schule



Adresse


Projekt-Verantwortlicher: Name, Funktion, Adresse, Telefon, E-Mail


Projekt-Titel


Projekt-Beschreibung (1): Zielsetzung, "Was ist das Besondere an unserem Projekt?", Thema/Inhalt


Projekt-Beschreibung (2): Umsetzung, Zielgruppe, Erfahrungen, "Empfehlungen für Nachmacher" (bei abgeschlossenen Projekten), Projekt-Dokumentation


Beteiligte Partner (an der Planung und/oder Durchführung): Bezeichnung, Funktion


Projekt-Status: geplant, laufend, abgeschlossen


Wurde das Projekt bereits ausgezeichnet?




Folgende Anlagen - Fotos, Pläne, Flyer etc. - senden wir mit ein
(Dateigröße gesamt max. 5 MB):




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Kontakt:

Kultur & Spielraum e.V.
Reinhard Kapfhammer
August-Exter-Str. 1
81245 München
staerkenpreis(at)kulturundspielraum.de


(Illustration: Steffi Duckstein)



Münchner Kinderrechteteam bei Konferenz in Berlin

Sonntag, 07. März 2010


Münchner Kinderrechteteam bei Konferenz in BerlinVorrang_fuer_Kinderrechte

Im November 2009 fand die 1. Nationale Konferenz für die Rechte des Kindes in Berlin statt. Das Deutsche Kinderhilfswerk lud dazu ein und auch eine Gruppe aus Bayern war dabei: Jonas, Ferdinand, Florentine, Kristina und Sally vom Münchner Kinderrechteteam. Sie alle wollen, dass die Kinderrechte in Zukunft bekannter und mehr beachtet werden. Deswegen engagieren sie sich im Kinderrechteteam.


Auf der Konferenz in Berlin trafen sie mit anderen Kindern und Erwachsenen aus ganz Deutschland zusammen. Ihr Eindruck war, dass das Recht auf Bildung den meisten TeilnehmerInnen momentan am wichtigsten ist. Zudem war ein wichtiger Punkt, dass die Kinderrechte endlich ins Grundgesetz kommen. Auf die Weise müssten sie im Alltag noch stärker beachtet werden und man könnte klagen, falls sie es nicht werden.
Es gab zwar eine Abschlusserklärung der Kinderrechte-Konferenz, wo drinnen steht, was verbessert werden soll, jedoch konnte leider nichts versprochen werden. Man muss abwarten, ob auch etwas umgesetzt wird.


Berlin 1


Bei unserem Interview mit drei der Kinder und Jugendlichen, die in Berlin dabei waren, haben wir sie gefragt, was sie als erstes für die jungen Menschen in Deutschland verbessern würden, wenn sie BundeskanzlerIn wären. Kristina, 16 Jahre, würde das Kinderwahlrecht einführen, da sie es doof findet, dass Erwachsene allein auch über Kinderthemen entscheiden. Ferdinand, 9 Jahre, würde versuchen, mehr Geld an arme Kinder zu verteilen, damit sie ihr ohne Probleme leben und eine Ausbildung machen können. Jonas, 10 Jahre, würde die Prämien in der Wirtschaft kürzen und dafür mehr Geld in die Freizeit und Bildung der Kinder und Jugendlichen stecken.




Berlin 2


Momentan stört sie alle sehr, dass Schulen und Bildung in einem schlechten Zustand sind. Durch das G8 ist der Stress unglaublich groß, es gibt zu wenig LehrerInnen und das essen in den Mensen schmeckt oft nicht.
Auch wir vom spitzer merken, dass der Schulstress immer mehr zunimmt und unter der Woche kaum jemand Freizeit hat. So musste ich, Sabrina, das Interview im Büro der Kinderbeauftragten alleine führen, da alle anderen Schule, Musik- oder Sportunterricht hatten oder Hausaufgaben machen mussten.

Von Sabrina, 14 Jahre.