Münchner Kinderrechteteam bei Konferenz in Berlin
Im November 2009 fand die 1. Nationale Konferenz für die Rechte des Kindes in Berlin statt. Das Deutsche Kinderhilfswerk lud dazu ein und auch eine Gruppe aus Bayern war dabei: Jonas, Ferdinand, Florentine, Kristina und Sally vom Münchner Kinderrechteteam. Sie alle wollen, dass die Kinderrechte in Zukunft bekannter und mehr beachtet werden. Deswegen engagieren sie sich im Kinderrechteteam.
Auf der Konferenz in Berlin trafen sie mit anderen Kindern und Erwachsenen aus ganz Deutschland zusammen. Ihr Eindruck war, dass das Recht auf Bildung den meisten TeilnehmerInnen momentan am wichtigsten ist. Zudem war ein wichtiger Punkt, dass die Kinderrechte endlich ins Grundgesetz kommen. Auf die Weise müssten sie im Alltag noch stärker beachtet werden und man könnte klagen, falls sie es nicht werden.
Es gab zwar eine Abschlusserklärung der Kinderrechte-Konferenz, wo drinnen steht, was verbessert werden soll, jedoch konnte leider nichts versprochen werden. Man muss abwarten, ob auch etwas umgesetzt wird.

Bei unserem Interview mit drei der Kinder und Jugendlichen, die in Berlin dabei waren, haben wir sie gefragt, was sie als erstes für die jungen Menschen in Deutschland verbessern würden, wenn sie BundeskanzlerIn wären. Kristina, 16 Jahre, würde das Kinderwahlrecht einführen, da sie es doof findet, dass Erwachsene allein auch über Kinderthemen entscheiden. Ferdinand, 9 Jahre, würde versuchen, mehr Geld an arme Kinder zu verteilen, damit sie ihr ohne Probleme leben und eine Ausbildung machen können. Jonas, 10 Jahre, würde die Prämien in der Wirtschaft kürzen und dafür mehr Geld in die Freizeit und Bildung der Kinder und Jugendlichen stecken.

Momentan stört sie alle sehr, dass Schulen und Bildung in einem schlechten Zustand sind. Durch das G8 ist der Stress unglaublich groß, es gibt zu wenig LehrerInnen und das essen in den Mensen schmeckt oft nicht.
Auch wir vom spitzer merken, dass der Schulstress immer mehr zunimmt und unter der Woche kaum jemand Freizeit hat. So musste ich, Sabrina, das Interview im Büro der Kinderbeauftragten alleine führen, da alle anderen Schule, Musik- oder Sportunterricht hatten oder Hausaufgaben machen mussten.
Von Sabrina, 14 Jahre.
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